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Historischer Hintergrund

Sudan und Nilfeldzüge

Khartum, Wüstenwege und der Kampf um den Strom

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Der Aufstand unter Muhammad Ahmad, dem Mahdi, veränderte seit 1881 die politische Ordnung des Sudan. Aus dem Widerstand gegen die ägyptische Herrschaft entstand ein eigener Staat. Für die Gegenseite wurde der Nil zur entscheidenden Verbindung zwischen Ägypten, den Garnisonen im Süden und der belagerten Stadt Khartum. Wasserwege und Wüstenrouten bestimmten, welche Hilfe überhaupt rechtzeitig eintreffen konnte.

Die Expedition zum Entsatz Charles Gordons vereinte unterschiedliche Wege: den Vormarsch auf dem Fluss und den Zug einer Kolonne durch die Bayuda-Wüste. Abu Klea und Charles Wilsons Weiterfahrt in Richtung Khartum gehören in diesen Zusammenhang. Als die Expedition die Stadt erreichte, war sie bereits gefallen und Gordon getötet worden.

Ein anderes militärisches System trug später Kitcheners Vormarsch: Eisenbahn, Nachschub und Flussfahrzeuge wirkten zusammen. Omdurman 1898 markierte die entscheidende Niederlage des mahdistischen Heeres. Die Quellen dieser Jahre erschließen daher nicht nur Schlachten, sondern Zeit, Entfernung und Verkehrswege als Voraussetzungen politischen und militärischen Handelns.

Bücher aus diesem historischen Zusammenhang

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Quellen und weiterführende Lektüre