Parkman nahm die Fragen eines Historikers mit in den amerikanischen Westen. Aus der Reise entstand Der Oregon Trail. Die Ebenen und ihre Bewohner gaben einer literarischen Vorstellungskraft Gestalt, die sich mit der Geschichte Nordamerikas beschäftigte.
Sommer 1846: Zwei junge Bostoner reiten von Missouri aus in die Prärie, das Platte-Tal hinauf bis Fort Laramie, und leben Wochen in einem Lager der Oglala. Parkmans Bericht zeigt die Great Plains im Jahr der großen...
Skizzen aus dem Leben der Prärien und Rocky Mountains
AETERNUS Verlag · 528 Seiten · Hardcover, Taschenbuch und E-Book
Sommer 1846: Zwei junge Bostoner reiten von Missouri aus in die Prärie, das Platte-Tal hinauf bis Fort Laramie, und leben Wochen in einem Lager der Oglala. Parkmans Bericht zeigt die Great Plains im Jahr der großen Auswanderung – Büffeljagd, Handelsposten, Trapper und Stämme, gesehen ohne spätere Verklärung.
Die deutsche Ausgabe folgt der Erstausgabe von 1849, nicht dem verbreiteten Digitaltext: Parkmans eigene Schreibungen der Völker- und Ortsnamen, der vollständige Mottobestand und die Schlussanmerkung über Henry Chatillon bleiben erhalten.
Leben und Werk
Historischer Überblick
Der Reisende von 1846 und der spätere Geschichtsschreiber gehören zusammen. Landschaft wird Schauplatz, Erinnerung wird Erzählung; die Voraussetzungen des Autors prägen beides.
Leben und Werk vertiefen
Herkunft und frühe Jahre
Seine Herkunft aus Boston verband ihn mit der literarischen Kultur Neuenglands. Die Reise nach Westen führte ihn aus deren Bibliotheken in die Landschaften und Gemeinschaften, die er beschreiben wollte.
Lebensweg
Die Fahrt von 1846 lieferte den Stoff für das 1849 erschienene Buch. Das weit größere Geschichtswerk France and England in North America galt dem langen Ringen europäischer Mächte und ihrer indianischen Verbündeten.
Das literarische Werk
Der Oregon Trail ist eine gestaltete Reiseerzählung. Die Bilder von Indianern und Auswanderern bezeugen Parkmans Standort ebenso wie seine erhebliche Beschreibungskraft.
Das Vermächtnis
Seine Leistung verbindet historische Erzählung und räumliche Anschauung. Eine genaue Lektüre fragt nach dem Gesehenen und nach dem ordnenden Blick, der ihm Form gab.