Römische Macht, gesehen mit der Schärfe des Historikers.
Tacitus schrieb aus der Führungsschicht des Reiches über die Bedingungen römischer Herrschaft. Sein Werk misst Macht an ihren Folgen für Urteil, Sprache und Handlungsfreiheit.
Künstlerische Rekonstruktion; Umschlagmotiv der AETERNUS-Ausgabe.
Ausgaben bei AETERNUS
Die Ausgaben führen zur Sprache und Gedankenführung eines Autors, der Herrschaft aus der Nähe ihrer Institutionen kannte.
Geschichtswerk · Rom · um 117 n. Chr. · Erschienen
Die Annalen · Band I
Rom nach Augustus. Unter Tiberius wird die Republik zur Fassade, der Senat zum Schauplatz von Furcht, Ehrgeiz und Verrat. Tacitus schreibt Geschichte als Machtanalyse: knapp, kalt und psychologisch unerbittlich.
Erschienen · im Buchhandel bestellbar unter ISBN 978-3-67605-052-4
Ausgabe und Bezugswege · Die Annalen · Band I
Tiberische Epoche · Bücher I–VI
Aeternus Verlag · Rote Linie · Hardcover · ISBN 978-3-67605-052-4 · 34,99 €
Rom nach Augustus. Unter Tiberius wird die Republik zur Fassade, der Senat zum Schauplatz von Furcht, Ehrgeiz und Verrat. Tacitus schreibt Geschichte als Machtanalyse: knapp, kalt und psychologisch unerbittlich.
Die deutsche Ausgabe folgt dem Wortlaut der Oxforder Edition von 1906. Textverluste der Überlieferung bleiben sichtbar; nichts wird ergänzt, nichts geglättet.
Geschichtswerk · Rom · um 117 n. Chr. · Erschienen
Die Annalen · Band II
Unter Claudius und Nero wird die römische Republik endgültig zur blutigen Fassade. Der Senat verkommt zum Schauplatz von Unterwerfung, Furcht und Verrat. Tacitus kannte diese Welt als Senator aus nächster Nähe – und...
Erschienen · im Buchhandel bestellbar unter ISBN 978-3-67605-053-1
Ausgabe und Bezugswege · Die Annalen · Band II
Klaudisch-neronische Epoche · Bücher XI–XVI
Aeternus Verlag · Rote Linie · Hardcover · ISBN 978-3-67605-053-1 · 34,99 €
Unter Claudius und Nero wird die römische Republik endgültig zur blutigen Fassade. Der Senat verkommt zum Schauplatz von Unterwerfung, Furcht und Verrat. Tacitus kannte diese Welt als Senator aus nächster Nähe – und schreibt doch, wie er verspricht, ohne Zorn und Eifer: Geschichte als Psychologie der Macht, knapp, unbarmherzig und frei von Illusionen.
Der zweite Band umfasst die erhaltenen Bücher XI–XVI, von den Intrigen der Messalina bis zum Tod des Thrasea Paetus. Textverluste bleiben sichtbar; Band II schließt mit den Registern der Personen, Orte und Sachen.
Die Nachrichten über sein eigenes Leben bleiben lückenhaft. Sicherer fassbar ist der Senator und Geschichtsschreiber, dessen Texte eine politische Erfahrung verdichten.
Leben und Werk vertiefen
Herkunft und frühe Jahre
Seine genaue Herkunft ist nicht gesichert. Die senatorische Laufbahn führte ihn bis zum Konsulat im Jahr 97 n. Chr.; private Lebensdaten lassen sich nur annähernd bestimmen.
Das literarische Werk
Agricola, Germania, Historien und Annalen erschließen unterschiedliche Räume der römischen Welt. Die Germania ordnet fremde Völker aus römischer Perspektive; die großen Geschichtswerke verfolgen die Machtkämpfe im Inneren des Reiches.
Das Vermächtnis
Tacitus bewahrt keine unbeteiligte Chronik. Auswahl, Verdichtung und scharfes Urteil machen seine Geschichtsschreibung zu einem Werk politischer Erkenntnis. Darin liegt ihre fortdauernde Herausforderung.