Historiker, Naturforscher und Staatsmann: Lange vor der Präsidentschaft schrieb Roosevelt die Geschichte jener Grenzwelt, aus der das amerikanische Gemeinwesen hervorging.
Ein Gelehrter und politischer Mensch zugleich: Quellenforscher und Erzähler, Angehöriger einer alten Familie des Ostens und Bewunderer der Grenzer.
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Leben & Zeit
Als Roosevelt im Mai 1889 das Vorwort zum ersten Band von The Winning of the West datierte, war er dreißig Jahre alt. Die Präsidentschaft und die weltpolitische Rolle lagen noch vor ihm.
Geboren 1858 in New York, zwangen ihn Asthma und eine fragile Konstitution früh zu jener Selbstdisziplin, die später zum Lebensprinzip wurde: Widerstand sollte nicht umgangen, sondern überwunden werden.
02
Haltung
Roosevelt war kein Historiker im späteren akademischen Sinne. Er war etwas Eigentümlicheres: Gelehrter und politischer Mensch zugleich, Quellenforscher und Erzähler.
Nach dem Tod seiner Frau und seiner Mutter am selben Tag im Februar 1884 kehrte er in das Dakota-Territorium zurück. Der Westen war für ihn fortan kein geographischer Raum mehr, sondern eine historische Schule des Charakters.
03
Das Werk
Roosevelt wollte erklären, wie aus einem schmalen Streifen englischsprachiger Kolonien an der Atlantikküste ein kontinentales Gemeinwesen wurde. Sein Gegenstand war größer als die Geschichte einzelner Pioniere: ihn interessierte die Bewegung selbst.
The Winning of the West erschien zwischen 1889 und 1896 in vier Bänden bei G. P. Putnam’s Sons. AETERNUS legt das Werk erstmals auf Deutsch vor, in vier Bänden wie das Original.
ReiheAnthrazitlinie · Säule I
OriginalausgabeThe Winning of the West, New York 1889–1896
AusgabeHardcover · vier Bände
StandVier Bände freigegeben · Auslieferung in Vorbereitung
Die Reihe
Die Eroberung des Westens
Vier Bände, erstmals auf Deutsch. Alle vier sind gesetzt und vom Verlag freigegeben. Die Auslieferung wird plattformweise abgeschlossen. Ein Titel öffnet Klappentext und Zitat.